Letzten Samstag hatte ich es endlich geschafft das Team meiner Uni, die Serpents zu sehen und anzufeuern. Wie immer war ich zu früh dort und konnte mir das Spiel der TU Robots gegen die Mannschaft der Uni Wien, den Emporers auch ansehen. Wobei die Robots den Emporers einiges an Überraschungen bieten konnten und auch den Sieg davon trugen.
Aber danach, endlich, mein Uni Team, die Serpents gegen die WU Tigers. Das Spiel startete fantastisch, gleich im ersten Drive ein Touchdown und ein Fieldgoal. Jedoch war danach der Faden gerissen. Der Ersatz Quarterback spielte zwar tolle Passes, die Reciever waren auch an jedem Pass dran, konnten diese jedoch meist ganz knapp nicht arretieren. Obwohl man nicht so schlecht spielte, ging das Spiel doch deutlich verloren. Absoluter Sieger waren die Fans der Meduni Serpents, diese machten Stimmung, waren laut und sind bis zum Ende hinter ihrer Mannschaft gestanden.

Ich war sehr überrascht wie hoch das Niveau der Mannschaften war. Schnelle und schöne Spielzüge, gute Offensiv Linien und besonders die Defense Lines aller Teams zeigten tollen Football. Ich freue mich schon auf den nächsten Gameday.

 

Vor ein paar Wochen habe ich meine Terrasse mit dem Hochdruckreiniger gesäubert und war sehr stolz auf das tolle Ergebnis. Mit viel Freude habe ich danach die Garten Möbel auch gleich sauber gemacht und war total glücklich, dass jetzt Alles wunderschön anzusehen ist.

Als ich in der Vorwoche von der Uni heim kam, war ich sehr entsetzt. Jemand hatte sich die Mühe gemacht und mit meinem Wasser, auf meiner Terrasse seine Maler Gerätschaft direkt auf meiner Terrasse gereinigt.

 

Wie man auf den Bildern sehen kann, waren meine ganzen Bemühungen umsonst und alles wieder so dreckig wie zuvor. Nein, sogar schlimmer. In mühevoller Arbeit wurden die Möbel und die Leiste zu den Terrassenfenstern bzw. auch die Glasscheiben wieder gereinigt. Die Steinplatten darf ich wieder, wenn es nicht so warm ist mit dem Hochdruckreiniger säubern. Es ist unfassbar, wie rücksichtslos manche Menschen sind. Einfach beim Nachbarn seinen Dreck zu hinterlassen. Der wird das schon wegmachen. Ich bin ja sowas von sauer.

 

Mein Vater feierte vor kurzem seinen 83. Geburtstag und da habe ich mich mit ihm und seiner Frau zum Essen verabredet. Ich hatte ja eine kleine Überraschung für ihn. Im Facebook bin ich ja auch vertreten und da fand ich vor kurzem ein Gruppe die mein Interesse weckte. Sie hieß "Alte Ansichten von Bad Deutsch Altenburg und Petronell". Petronell ist ja, wie ja allen bekannt sein sollte identisch mit Carnuntum der berühmten Ausgrabungsstätte. Aus diesem Petronell ist mein Vater her. Dort geboren und aufgewachsen. Beim ASV Petronell hat er von Jugend an Fußball gespielt. Da konnte ich es einfach nicht lassen und erfragte in der Facebook Gruppe ob nicht jemand alte Fotos aus den fünfziger Jahren vom ASV hätte.

 

Hintere Reihe : Coach Leo Weber, Rudi Graf, Edi Piesel, Rudi Hillebrand, Franz Dietrich, Franz Seewald, Kurt Mayer, Justus Fritsch;
Vordere Reihe : Adi Nedelik, Leopold Kirner, Kurt Grohs, Leopold Kozischek.

Sehr überrascht war ich, dass doch jemand so ein altes Foto hatte und das war sogar aus den vierziger Jahren. Von 1948 genauer gesagt. Da war mein Vater gerade mal 13 Jahre alt. Das haute mich voll aus den Socken. Ein alter Fußball Kamerad war so nett und hat mir dieses Bild eingescannt. Er hat mir sogar noch ein weiteres Bild aus dem Jahr 1950 geschickt, als mein Vater schon in der Kampfmannschaft gespielt hat. Das Bild muss ich allerdings noch bearbeiten, da es sehr verschwommen ist.

Als wir uns zum Essen trafen, konnte ich es kaum erwarten meinem Vater das Bild in einem schönen Rahmen zu überreichen. Er hat sich unbeschreiblich über das Bild gefreut und mich mehrfach gefragt, ob er es behalten dürfe. Danach wurden viele Erinnerungen geweckt und das Glänzen in seinen Augen sagte mir, dass er sich außerordentlich gefreut hat.

Ich möchte hier Herrn Adi N. danken für seine Mühe und für die Bilder.

 

Leider musste ich aufgrund mehrerer Angriffe von Bots die eine Registrierung erzwingen wollen, die Registrierung von neuen Benutzern sperren. Daher kann ich Euch anbieten, mir eine Mail zu senden und ich lege die Benutzer manuell im System an. Danach sende ich Euch die Zugangsdaten. Ist nur ein kleiner Umweg. 

Ich bitte um Verständnis.

Mail: christian (at) chrisko at

 

 

Kevin Mitnick, einst meistgesuchter Hacker der Welt, deshalb fünf Jahre Häftling, nun zwangsweise Computer-abstinenter und geläuteter IT-Sicherheitsexperte, hat ein Buch gehackt. Es geht um Hacker und ist ein Roman. Natürlich alles erfunden, sagt Mitnick.

Das Buch ist trotz des Alters zeitlos geblieben und führt uns die Risiken unserer Zeit sehr gut vor Augen. Spannend geschriebene Geschichten, die vielleicht veraltet wirken, es aber nicht sind. Nach wie vor ist der größte Risikofaktor der Mensch und für den gibt es keine Updates.

 

 

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: MITP; Auflage: Sonderausgabe (27. März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3826615697
ISBN-13: 978-3826615696
Originaltitel: Art of Deception

Es war ein Arbeitstag, im Februar, also recht frisch draußen.

Ein bewegter Arbeitstag war vorbei und ich fuhr mit der U-Bahn nach Hause. Ohne etwas zu ahnen, ging ich Heim. Daheim öffnete ich die Tür. Damals wohnten wir in der Erlachgasse, Ecke Waldgasse im zehnten Hieb. Zurück zur Tür. Also, als ich die Tür öffnete war ich gleich so richtig geschockt. Ich sah das Waschbecken am Boden liegen und eine fette Blutspur, die ins Zimmer, unserem Wohnzimmer oder wie man es bezeichnen würde führte. Zuerst sah ich gar nichts Relevantes. Bis ich auf die Couch blickte.

Und da warst Du schon. Schlafend auf Deiner Mutter liegend. Im ersten Moment konnte ich es gar nicht fassen. Du bist schon da, so unangemeldet. Naja, ich hatte sowieso von diesen Dingen keine Ahnung. Aber da lagst Du so still und friedlich schlafend. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, Dich zu nehmen, Dich zu fühlen und ganz leicht an mich zu drücken. Über Deinen Kopf und danach über die Wange streichelnd, konnte ich Dir sogar ein Lächeln abgewinnen.

Einfach ein schöner Moment, dieser erste Augenblick mit Dir. Das Beste war natürlich, das Du meinem Wunsch entsprechend ein Mädchen warst. Eigentlich kann man dieses Gefühl in diesem Moment gar nicht in Worte fassen. Wer das nicht erlebt hat, kann es gar nicht nachempfinden.

Doch jetzt plötzlich, brach ich in totale Panik aus. Was soll ich tun? Was muss ich tun? Ohne wirklich zu überlegen, lief ich in die Apotheke in der Fußgängerzone auf der Favoritenstraße, nebst dem Keplerplatz. Dort angekommen konnte ich vor lauter  Aufregung nicht einmal nach Luft schnappen. Der Apotheker dachte sich wohl, den muss ich beruhigen und füllte mich Mal mit Baldrian ab. Als dies auch nicht half, hatte er sogar noch einen Cognac für mich. Erst jetzt konnte ich ihm schildern, dass Zuhause ein kleines Mädchen Hilfe braucht. Ich  erklärte ihm, dass die Mutter das Kind, also Dich, alleine zur Welt gebracht hatte und auch schon abgenabelt hat. Also riefen wir die Rettung, die auch rasch daher kam. Kurz nachdem ich zurück in der Wohnung war, kam auch schon der Notarzt, nebst 2 Sanitätern die Treppe hoch. Irgendwie verrückt, die Rettung hätte ich ja auch anrufen können, denn neben der Couch stand unser Telefon.

Du wurdest kurz untersucht und auch Deine Mutter. Alle auf die Tragbahre und ab ins Kaiser-Franz-Josef Spital. Ohne mich. Auf meine kurze Frage, was ich denn mit der Nachgeburt machen sollte, die Deine Mutter in einem Billa Sackerl verstaut hatte, meinte der Notarzt nur „das können sie wegwerfen“.  Ich tat wie befohlen und machte mich auf den Weg ins Spital.

Ein neues Leben begann am 19. Februar 1979 um 15 Uhr 30. Dein Leben.

Willkommen in der Welt Barbara. Meine Barbara.