Ich habe die folgenden Zeilen schon vor längerer Zeit geschrieben, aber ich denke, dass es noch immer nicht viel besser geworden ist.
Normalerweise bin ich kein Mensch der Leserbriefe verfasst oder öffentlich auf diverse geschriebene Artikel reagiert. Allerdings, stößt es mich schon seit Jahren, bei dem Gedanken an unseren Fußballnachwuchs auf. Viele Funktionäre und auch die Landesverbände sprechen immer wieder von der Förderung für den Nachwuchs um die Zukunft unseres Fußballs zu sichern. Man wischt sich die Augen gegenseitig aus um allen Vorwürfen zu entgehen. Im Hintergrund passiert allerdings gar nichts. Die Förderung der jungen Spieler hört mit der U19 auf. Bis dorthin wird gefördert was das Zeug hält. Da werden den kleinen Vereinen die Talente entzogen um sie in so genannten Leistungszentren auszubilden. Ich frag mich allerdings wofür. Damit sie mit 19, dann auf irgendeiner Ersatzbank warten dürfen bis sich ein überbezahlter Ausländer verletzt um dann 10 Minuten zu spielen. Auf der anderen Seite wird ihm vorgeworfen, keine Spielpraxis zu haben. Ja wo soll er die denn herbekommen? Vom Training alleine?
Da haben wir einen Spitzen Nachwuchs, der weltweit mit den großen Nationen mithalten kann und es ist uns in Österreich nicht möglich, diese Spieler an die Spitze zu führen. Wobei ich aber glaube, dass die Vereine gar nicht gewillt sind diese Spieler einzusetzen. Es gibt da ja das große Risiko, dass diese Spieler nicht beständig sind. Was da für Ausreden daher kommen um dies zu untermalen. Die jungen Spieler wären nicht reif dafür oder ihnen fehlt die nötige Erfahrung. Na meine Herren, wenn ihr ihnen die Chance nicht gebt, wie könnt ihr dann urteilen? Am besten wäre wohl ein Sechzehnjähriger mit 10 Jahren internationaler Erfahrung, der auch noch gratis spielt.
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Mein erstes Idol war natürlich der Ernstl Fiala, eh klar ein violetter. Ein toller Fußballer.

Hier noch ein paar Dinge die ich auf Wikipedia gefunden habe.

Seine sportliche Karriere begann der gelernte Zimmermann in der Unterliga beim Wiener Bewegungssport-Club IX im 9. Bezirk, von wo er schon in jungen Jahren zum Nachwuchs der Wiener Austria wechselte. Für die Violetten debütierte er 1959 mit 19 Jahren und blieb bis 1974 fixer Bestandteil der Kampfmannschaft.

Fiala gehörte zur Austria-Mannschaft, die anfangs der sechziger Jahre dreimal Meister wurde (1961, 1962 und 1963). Er trug wesentlich zu den Titelgewinnen 1969 und 1970 bei. Ihm gelang, woran viele gescheitert sind: die Umstellung vom "schönen" Fußball zum harten Fußballgeschäft.

Nach seiner Karriere war Ernst Fiala bis zu seiner Pensionierung Trafikant im 20. Wiener Bezirk. Nach langer schwerer Krankheit ist Ernst Fiala, im Alter von 66 Jahren, in der Nacht von 10. auf 11. November 2006 verstorben. Er wurde am 24. November 2006 am Stammersdorfer Zentralfriedhof (Gruppe 1, Reihe 4, Nummer 18) beigesetzt.

Fiala wurde von seinem Stammverein Austria Wien zum Ehrenkapitän ernannt.

Sein Spitzname war "Dralle" (in Anlehnung an sein bevorzugtes Haarwasser).

 

Gespielt hat er bei Bewegungssport-Club IX und von 1959 bis 1974 bei der Austria.

  • 5 x Österreichischer Meister: 1961, 1962, 1963, 1969, 1970
  • 6 x Österreichischer Cupsieger: 1960, 1962, 1963, 1967, 1971, 1974
  • 15 Länderspiele für die österreichische Fußballnationalmannschaft

Heini war noch aktiver Spieler, als er bei uns in der Bank als Mitarbeiter aufgetaucht ist. Dadurch stellte sich für uns die Frage, ob er wohl bei unserer Firmenmannschaft mitmacht. War er ja erst ein paar Monate zuvor bei der Weltmeisterschaft von 1978 aus Argentinien zurückgekehrt und natürlich selbstverständlich, dass er mitmachen würde. Aber er willigte ein und wir hatten ein sehr starkes Team zur Verfügung. Wir hatte damals ja eine große Rivalität mit dem Haupthaus, der Girozentrale.

Als Kollegen sah man in Heini einen sehr ruhigen, aber auch humorvollen Menschen. Eher einer der stillen Mitarbeiter. Immer hilfsbereit und mit einem freundlichen Lachen im Gesicht.

 

Hier seine sportliche Vita

Geb./Alter: 26.10.1948

Heinrich Strasser absolvierte als Abwehrspieler seine ersten Einsätze in der Nationalliga für den SC Wacker Wien in der Saison 1966/67, musste aber mit dem Klub den Abstieg hinnehmen. 1968 ging er zum FC Admira in die Südstadt, bei dem er sich von Anfang an in der Verteidigung etablieren konnte. Bereits am 23. April 1969 gab er auch sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft gegen Israel und kam in der Folge unter Leopold Štastny noch zu zwei weiteren Einsätzen.

Nachdem sich seinem Verein der SC Wacker anschloss, gelang es Heinrich Strasser sich mit dem FC Admira/Wacker erstmals für den UEFA-Cup 1973/74 zu qualifizieren, wo sogar Inter Mailand eliminiert wurde. Nach dieser Saison feierte er am 1. Mai 1974 gegen Brasilien seine Rückkehr in die Nationalmannschaft und etablierte sich für die folgenden fünf Jahre als Stammspieler, wobei er sich später meist mit dem VÖESTler Gerhard Breitenberger auf seiner Position abwechselte.

Höhepunkt der Teamkarriere von Heinrich Strasser war die gelungene Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien, wo Österreich den 7. Platz belegte. Er selbst wirkte beim 3:2-Sieg über den damaligen Weltmeister Deutschland mit. Nach der Beendigung seiner Teamkarriere im anschließenden Jahr wechselte er auch vom FC Admira/Wacker 1979 zur kleineren Vienna, der angestrebte Klassenerhalt gelang aber nicht. In der 1. Division war der Verteidiger aber noch 1982/83 für den 1. Simmeringer SC und 1984/85 letztlich doch wieder für die Vienna zu sehen, mit der er ein Jahr zuvor den Aufstieg geschafft hatte.

Später widmete er sich seinem Berufsleben als Bankangestellter.

Am 23. März 2009 übernahm Heinrich Strasser die Funktion des Co-Trainers neben Hans Krankl beim oberösterreichischen Bundesligisten LASK Linz. Strassers Vertrag wurde, wie jener von Hans Krankl, nach Abschluss der Saison 2008/09 nicht verlängert. Seit 17. September 2012 ist er Trainer des niederösterreichischen Gebietsligavereins USC Perchtoldsdorf, 

Quelle Wikipedia.com

 

26 Einsätze im Nationalteam (WM Teilnahme 1978)

 

Saison

Verein

Spiele

Tore

Rang

83/84

First Vienna FC

27

4

2 (2. Liga)

82/83

1.Simmeringer SC

26

1

16 (1. Liga)

81/82

First Vienna FC

0

0

3 (2. Liga)

80/81

First Vienna FC

0

0

3 (2. Liga)

79/80

First Vienna FC

24

0

10 (1. Liga)

78/79

Admira Wacker Wien

29

1

7 (1. Liga)

77/78

Admira Wacker Wien

35

3

9 (1. Liga)

76/77

Admira Wacker Wien

32

5

6 (1. Liga)

75/76

Admira Wacker Wien

32

2

5 (1. Liga)

74/75

Admira Wacker Wien

35

3

8 (1. Liga)

73/74

Admira Wacker Wien

32

6

7 (1. Liga)

72/73

Admira Wacker Wien

28

1

4 (1. Liga)

71/72

Admira Wacker Wien

28

0

13 (1. Liga)

70/71

Admira Energie Wien

26

1

7 (1. Liga)

69/70

Admira Energie Wien

29

0

10 (1. Liga)

68/69

Admira Energie Wien

27

2

8 (1. Liga)

 

 

410

29

 

 

Quelle National-football-teams.com

 

Mit „Schlagi“, wie wir ihn unter Freunden nannten, war Ende der siebziger Jahre ein guter Kollege und noch besserer Freund und Mentor. Wir arbeiteten in der gleichen Bank und so manches Mal zogen wir über die Häuser. Ich habe ihn als freundlichen und lebenslustigen Menschen in Erinnerung. Der Spaß endete nicht im Büro, sondern ging bis in meine Familie. Die Spiele mit der Firmenmannschaft werde ich wohl nie vergessen.

Eine besondere Anekdote möchte ich hier preisgeben. Wir nahmen an einem Turnier in der Längenfeldgasse teil. Schlagi kam wie immer erst sehr knapp zum Spiel. Also rein in die Kabine, schnell umziehen und raus auf das Parkett. Nach einer Minute schnappte sich Rainer dem Ball und zog ab … Tor … der Gegner war sehr erfreut … es war das falsche Tor, das eigene. Mit einem überraschtem „Uups“ quittierte Rainer dieses Missgeschick um gleich im Gegenzug die Sache mit einem satten Hammer auszugleichen. Ganz trocken merkte er an „jetzt passt es wieder“.

Ich vermisse diese Zeit, diese wirklich lustige Zeit.

 

 Hier seine sportliche Vita

Aus dem Nachwuchs von Ortmann, kam er via Wiener Neustadt 1970 zur Vienna. An einem guten Tag war er auf der linken Seite nicht zu stoppen. Nach 4 für ihn erfolgreichen Saisonen ging er zu Rapid.

In der Anfangszeit bei Rapid hoffte Schlagbauer noch auf eine Auslandskarriere (z.B. Deutschland) und spielte 1974 gegen Wales von Beginn an im Nationalteam (1971 als Vienna-Spieler wurde er eingewechselt).

In der Folge wurde er aber in etwa jeder 3. Sportfunk-Ausgabe (Beste österreichische Sportzeitung in 70ern) negativ erwähnt. Er sei lethargisch, leicht reizbar, langsam, zweikampfschwach, übergewichtig, ein „Schlafbauer“, wie Trainer Hlozek sagte. Schlagbauer selbst sah sich teilweise als Sündenbock.


Letztlich spielte er bei Rapid fast 3 volle Saisonen, meist als linker Verteidiger. Dadurch schoss er auch viel weniger Tore als bei der Vienna. Insgesamt denke ich, dass er die körperlichen und technischen Qualitäten für einen absoluten Spitzenspieler gehabt hätte. 

 

geboren am 24. 7. 1949
Position: Mittelfeldspieler

Österreichischer Cupsieger 1975/76

 

Leistungsdaten bei Transfermarkt.at

 

Wettbewerb

Spiele 

 Tore

Min. 

Gesamt 

Insgesamt :

102

6

1.421

8.524

Bundesliga

94

6

1.302

7.813

UEFA-Cup

6

-

-

531

Cup der Pokalsieger

2

-

-

180

 

Im Kader: 94, Startelf: 90, Eingewechselt: 4, Ohne Einsatz im Kader: 0, Gesperrt: 0, Verletzt: 0,

12 gelbe Karten

1 rote Karte

6 Tore

Quelle: Transfermarkt.at 

 

Leistungsdaten bei Rapidarchiv.at

 

1974-1977 bei Rapid

 

Meisterschaft

Cup

       Europacup

Saison

Spiele

Tore

Erfolg

Spiele

Tore

Erfolg

Spiele

Erfolg

1974/75

32

4

3. Platz

3

2

Viertelfinale

4

Achtelfinale

1975/76

30

1

3. Platz

4

 

Cupsieger

2

1. Runde

1976/77

20

1

2. Platz

1

 

3. Runde

2

1. Runde

Gesamt

82

6

 

8

2

 

8

 

 

andere Vereine

Ortmann (bis 1969), Wr. Neustadt (1969-1970), Vienna (1970-1974)

2 Länderspiele für Österreich (1971, 1974)

 

Quelle www.rapidarchiv.at

 

Leistungsdaten National-football-teams.com

 

Season 

Club 

 

Spiele

Tore

Platzierung

Cup 

76/77

Rapid Wien

20

1

2 (1.Liga)

-

75/76

Rapid Wien

30

1

3 (1.Liga)

Cupsieg

74/75

Rapid Wien

32

4

3 (1.Liga)

-

73/74

First Vienna FC

26

3

16 (1.Liga)

-

72/73

First Vienna FC

29

7

11 (1.Liga)

-

71/72

First Vienna FC

26

9

9 (1.Liga)

-

70/71

First Vienna FC

23

8

4 (1.Liga)

-

69/70

1.Wiener Neustädter SC

0

0

5 (2.Liga)

-

     

186

33

 

 

 

Quelle National-football-teams.com

 

Vor einigen Wochen war ich auf einer Veranstaltung der Firma Canon geladen und diese fand im neu erbauten Stadion von Rapid Wien statt. Es war auch eine Stadionführung inkludiert. Meine Führung wurde vom Leiter des Museums abgehalten und während dieser Führung wurde unter anderem erwähnt, dass Rapid schon immer in Hütteldorf gespielt hätte. da ging es mir durch den Kopf, dass ich da doch etwas anderes gelesen hatte. Sogar in einem Video, das den ganzen Tag auf einer Videowall lief wurde immer wieder erwähnt, dass Rapid immer schon in Hütteldorf gespielt hätte. Es ließ mir keine Ruhe und ich recherchierte ein wenig. Schließlich fand ich auch die gesuchten Informationen.

Im Buch "Alles Derby - 100 Jahre Rapid gegen Austria" und auch auf Wikipedia wurde ich fündig. Rapid spielte die ersten Spiele auf der Schmelz am ehemaligen Exerzierplatz der k. u.k. Armee, südlich der Radetzky Kaserne und übersiedelte 1903 nach Rudolfsheim auf den ersten eigenen Sportplatz. Erst 1911 ging es das erste Mal nach Hütteldorf auf die Pfarrwiese. Die bis in die 70er Jahre die Heimstätte von Rapid war.

Übrigens, das neue Stadion ist innen wirklich toll. Die Fassade allerdings erinnert eher an eine Fliesen Werbung für Leute die grüne Badezimmer Fliesen mögen.

Hier ein Link zur Wikipedia Seite wo man die Informationen finden kann, ohne das Buch kaufen zu müssen.

 

Hier in Rudolfsheim war der erste eigene Sportplatz der Rapidler.

 

Hugo Meisl war wohl der wirkliche Pionier des heutigen Fußballs. 

Hugo Meisl war auch für die europäische Fußballgeschichte von großer Bedeutung. So war er entscheidend an der Schaffung des Mitropapokals, dem Vorläufer der Champions League, beteiligt sowie der Schaffung des Europapokals, welcher der Vorläufer der Europameisterschaft war.
Seine Visionen und Ideen wirken noch heute nach. Es gäbe keine Champions League und keine internationale Wettbewerbe. Er war ein Wegweiser zum heutigen Fußball. 

Hugo Meisl auf Wikipedia

Zwei Bücher über ihn habe ich in meinem Besitz.

Hugo Meisl oder die Erfindung des modernen Fußballs

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Verlag Die Werkstatt GmbH; Auflage: 1 (18. April 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3895335614
ISBN-13: 978-3895335617

 

Ein rundes Leben Hugo Meisl - Goldgräber des Fussballs

Gebundene Ausgabe: 284 Seiten
Verlag: EGOTH-Verlag (2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3902480041
ISBN-13: 978-3902480040