Gestern Abend (2.7.19) fand um 21 Uhr das Frauen WM Halbfinale zwischen England und den USA statt. Man konnte durchaus schon vorab ein gutes Spiel erwarten. Aber das Spiel übertraf all meine Erwartungen. Es gab ein hochklassiges und schnelles Spiel, mit vielen Vorteilen für die Amerikanerinnen. Was Taktik, Disziplin und Einsatz betrifft, können sich hier die Männer einiges abschauen. Da gab es kein langes liegen bleiben nach einem Foul. Meckern tun sie auch wie die Männer. Nur mit viel mehr Herz und Leidenschaft.

Die USA gewannen 2 zu 1 und steigen verdient ins Finale auf. Die höhere Klasse hatte sich mit ein wenig Mühe durchgesetzt. Hut ab vor den Engländerinnen, sie haben toll dagegen gehalten und beinahe die Sensation geschafft.

Ich möchte hier wirklich ein Lanze für den Frauenfußball brechen, das attraktiver als so manches Ligaspiel in unserer Bundesliga.

 

Mittlerweile ist es ja schon wieder 17 Jahre her, dass Mario Artner diese tolle Chronik verfasst hat. Wenn man sich durch diese, gut recherchierte Chronik wühlt, merkt man erst welche große Tradition in diesem Verein steckt. Habe ich ja selbst zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte beitragen dürfen.


In den 70er Jahren konnten wir mit allen Nachwuchsmannschaften den Meistertitel erringen und natürlich auch den Gesamtmeister. Dieses Kunststück ist, soweit mir bekannt, bis heute niemanden mehr gelungen. Da kann man schon mal ein wenig stolz sein. Um so mehr hat es mich gefreut, dieses Buch zu finden. Ein Ehrenplatz in meinem Bücherregal ist natürlich garantiert.

 

Über Ebay konnte ich das deutsche Fachblatt „Fußball - Illustrierte Sportzeitung“ vom 25. Juli 1933 ergattern. Darin gibt es einen 3 Seiten langen Bericht über das Spiel Austria gegen Juventus in Turin, das mit 1 zu 1, also unentschieden geendet hat und nach dem 3 zu 1 Sieg in Wien das Weiterkommen der Violetten gesichert hat. Noch dazu im 100. Mitropa Cup Spiel.

Wirklich interessant ist wohl die Art der Berichterstattung, die nach heutigem Maßstab recht witzig und sehr auf Nebensächlichkeiten ausgerichtet ist, um dann doch noch dem Spiel Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Endlich ist es da. Bei meinen Recherchen zur Austria und großen Spielern der Austria, bin ich in der Österreichischen Nationalbibliothek fündig geworden. Das allererste Druckwerk von und über meine Violetten. Online war es nicht möglich in diese Festschrift einzusehen. Aber ich entdeckte die Möglichkeit, einen Studienscan zu bestellen. Gesagt, getan. Heute war es so weit, der Link zum Download wurde mir gesendet. Gleich geklickt und auf den Drucker gesendet. Ich konnte es kaum erwarten die 70 Seiten in Händen zu halten und darin zu blättern. Das Original wird wohl nicht mehr zu ergattern sein, umso glücklicher bin ich jetzt den Inhalt lesen zu können. Es ist, als ob man mitten bei der Gründung dabei gewesen wäre. Alles drin über die ersten zehn Jahre meiner Austria.